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Harte Drogen     Heroin , Kokain (Opiate)

    

Nagold hat ca  23 000  Einwohner. Davon sind etwa 150 – 200 opiatsüchtig,
der Altersdurchschnitt ist 24 Jahre.

Seit 1. Januar 2003 ist die Drogenabhänginkeit als Krankheit anerkannt
deren Behandlungskosten von der Krankenkasse übernommen werden.
Dies ist für die Patienten eine große Erleichterung, die bis dahin
Medikament und Behandlung aus eigener Tasche bezahlen mussten.

Für den Arzt ist das Honorar niedrig und die Behandlung schwierig und aufwendig.

Die Arbeit ist jedoch hocheffizient, bringt dem Patienten und auch dem Umfeld
hohen Gewinn und somit auch dem Arzt einen einen zwar mäßigen finanziellen,
aber sinnhaft hohen Gewinn.

Für meine Praxis kann ich berichten, dass ich in den 20 Jahren meiner Arbeit
mit ca 200 Patienten intensive, zum Großteil substitutionsgestützte Therapie
durchgeführt habe (im Durchschnitt etwa  jeweils 100 Gespräche
mit einer Gesamtdauer von 20 Stunden pro Patient) .

Von diesen 200 Patienten haben 150 einen dauerhaft stabilen Weg aus der
Drogensucht heraus gefunden, sie führen ein unauffälliges, normales Leben
(auch unter der Substitutionstherapie, die durchschnittlich mehr als zehn
Jahre erfordert).

Ohne Behandlung führt die Drogensucht ins Gefängnis (die sind voll mit Suchtkranken),
zu Krankenhausbehandlungen, zu hoher Beschaffungskriminalität,
zu Neukontakten mit Jugendlichen mit Neuerkrankungen, zu familiären Tragödien, zum Tod.

Einen möglichen Weg aus der Drogenabhängigkeit beschreibt mein "Erfahrungsbericht",
den jeder lesen sollte, der selbst drogenabhängig ist oder der einem opiatabhängigen
einen Weg weisen will.

 
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